46 PARKSIDE GALLERY

1060 Wien, Schadekgasse 5 / TOP 9, 3 Stock

TEL.: +43 676 750 1121

E-MAIL: [email protected]

Geöffnet nach Vereinbarung / open by appointment 

Die 2021 gegründete Parkside Gallery ist ein privater Kunstraum in Kooperation mit der Galerie Edition Stalzer (Wien, Österreich) und dem Forum Limbach (Österreich). 

„Der Alltag braucht sein Gegenteil“ – in diesem Sinne möchte die Parkside Gallery Künstlern die Möglichkeit geben, ihre Ideen zu präsentieren, und Besuchern die Chance bieten, in ihre Fantasiewelt einzutauchen und sich von neuen Perspektiven inspirieren zu lassen – oder wie Picasso einst sagte: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“



EXHIBITION  
Maria Temnitschka & Harald Woschitz  WELT BRENNT
17. MÄRZ BIS / UNTIl 15. MAI 2026


EXHIBITION Maria Köfler & Harald Woschitz  BETWEEN TRACE AND SHAPE / ZWISCHEN SPUR UND GESTALT 
08. OKTOBER BIS / UNTIl 12. DEZEMBER 2025

Between trace and shape zeigt zwei künstlerische Gesten, die aus dem selben Ursprung hervor gehen - einer formlosen Form, einer unreinen Spur, die dem Sinn vorausgeht. Der Fleck ist hier weder Fehler noch Rest: er ist Same, Ausgangspunkt, das erste Murmeln des Sichtbaren. In den Fotografien von Harald Woschitz verwandeln sich Rostspuren in Blumen. Von der Zeit gezeichnete Materie verwandelt sich in Zartheit. Tot geglaubtes Metall gewinnt Farbe, Leben, Atem. In Maria Köflers Werken schlägt der Fleck einen innerlichen, atmosphärische Weg ein. Bäume, Seen, Schatten: alles scheint aus einer Stille hervorzubrechen, die der Form voraus geht. Natur nicht als Kulisse, sondern als latente Präsenz, so als sehen wir sie in jenem präzisen Augenblick, in dem sie beginnt, sich zu ereignen.
Zwischen diesen beiden Universen - dem physischen und dem sinnlichen, der Spur und der Andeutung - öffnet sich ein poetischer Raum der Schwebe. Ein Zwischenraum, in dem das Bild noch nicht Bild ist, und die Materie noch atmet, was sie einst war. Genau an diesem Punkt verortet sich diese Ausstel-lung: im Moment, da Wahrnehmung beginnt, sich aber noch nicht gefestigt hat; wo der Blick nicht nur sieht, sondern empfängt. Der Fleck ist in diesem Zusammenhang nicht nur ein visuelles Element. Er ist eine Frage. Ein Ver-sprechen. Ein Ort, der noch besiedelt werden will. (
José Pedro Pereira, 2025)

Harald Woschitz, Rust flowers in the early evening light (2023) Serie in 33 Fotografien